Erklärung der Jesuitalumni - Stellaner Vereinigung Deutschlands e. V.
anlässlich der bekanntgewordenen Fälle von sexuellem Missbrauch Jugendlicher an Schulen in jesuitischer Trägerschaft
Die Missbrauchsfälle an den deutschen Jesuiten-Schulen werden von den ehemaligen Jesuitenschülern mit großer Betroffenheit wahrgenommen.
Wie der Präsident von Jesuitalumni Stellaner-Vereinigung Deutschlands, Konstantin Knecht, hervorhebt, ist jedes einzelne Vergehen an
einer Schülerin oder einem Schüler völlig inakzeptabel.
Gleichzeitig betont jedoch die Vereinigung der Altschüler die Qualität der jesuitischen Erziehung.
"Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Lehrerinnen und Lehrer der Jesuitenschulen ein außergewöhnliches Engagement
in ihrer täglichen Arbeit zeigen".
Das Verbindende dieser Institutionen ist die gemeinsame pädagogische Ausrichtung auf der Grundlage eines christlichen Humanismus.
"In der überwiegenden Mehrheit haben wir unsere Schulen als einen Ort erfahren, an dem über die Bedeutung des Gelernten nachgedacht wird,
an dem wir lernten, dass Viel-Wissen weniger wichtig ist, als die Fähigkeit, das Gewusste kritisch zu hinterfragen,
ein gutes 'Gespür' auszubilden und urteilsfähig zu werden." Durch verurteilenswerte Einzelfälle sollte daher
nicht die gesamte Pädagogik der Jesuiten unter Generalverdacht geraten.
Die Stellaner-Vereinigung Deutschlands ist der überregionale Zusammenschluss ehemaliger Schüler der
Gesellschaft Jesu (Jesuiten) in Form eines gemeinnützigen, als förderungswürdig anerkannten, eingetragenen Vereins.
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